" Naturheilkunde / Neuraltherapie"   
 
   
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Neuraltherapie   nach oben

Die Neuraltherapie wird hauptsächlich bei Schmerzen des Bewegungsapparats und bei Weichteilrheumatismus eingesetzt. Sie ist erfolgreich bei Neuralgien und Kopfschmerz aller Art. Sie kann helfen, den Bedarf an Schmerzmitteln zu senken.

Die Neuraltherapie stützt sich auf zwei Prinzipien:

  • Segmenttherapie: Die Segmenttheorie geht davon aus, dass bestimmte Hautareale – Headsche Zonen genannt – mit inneren Organen durch Nervenbahnen verbunden sind. Ist die Haut in einer Zone überempfindlich, so kann man auf eine Erkrankung in dem zugehörigen Körperabschnitt schließen.
  • Störfeldtheorie: Sie besagt, dass krankhafte Prozesse in einem Organ, Verletzungen, Entzündungen oder Narben, „Störende Impulse“ an andere Organe senden können. Der Organismus kann die Störungen eine Zeitlang ausbalancieren, aber wenn sie zu lange andauern, reagiert er mit einem schmerzhaften Leiden. Nach dieser Theorie können chronische Krankheiten in einem Körperteil ihre Ursache in ganz anderen Bereichen haben. Es kann eine langwierige Suche notwendig sein, um die Störfelder und „Herde“ herauszufinden. Erkrankte beziehungsweise nervtote Zähne, die Mandeln und Narben gelten als besonders störfeldverdächtig.


Es werden je nach Indikation verschiedene Stichtechniken angewandt. Am häufigsten wird dabei das so genannte Quaddeln benutzt. Es wird dabei mehrfach ein betäubendes Mittel knapp unter die Haut an der „Projektionszone“ oder rund um die Narbe injiziert. Es werden auch tiefere Stichmethoden, z.B. zur Schmerzbehandlung an „Triggerpunkten“, verwendet, das sind besonders schmerzende, verdickte Stellen im Muskelgewebe.

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© PHYSIXX, Richard Schuhbauer, Heilpraktiker, 85560 Ebersberg Seite zurück Seite drucken zum Seitenanfang