" Physiotherapie / Physikalische-Therapie"   
 
   
  Massagen
     
  Fango- und Wärmetherapie Elektro- und Ultraschalltherapie
  Kältetherapie Magnetfeldtherapie
  Extensionsbehandlungen  
   
Fango- und Wärmetherapie   nach oben

Durch Wärme wird der Stoffwechsel im Körper angeregt. Der Transport von Sauerstoff, Nährstoffen, Antikörper und der Abstrom von Zerfallsprodukten des Stoffwechsels werden mobilisiert.

Fango ist ein vulkanisches Mineralgestein, welches zu Heilzwecken erwärmt, als sog. "Packung" auf erkrankte Stellen des Körpers aufgelegt wird. Eine Wärmebehandlung dauert zwischen 20 und 40 Minuten, wobei die Wärme des Fango zwei bis drei Zentimeter tief in den Körper eindringt und die Heilstoffe sich so im ganzen Körper ausbreiten.

Therapien mit Fangopackungen sind vor allem üblich bei Muskelverspannungen (besonders im Rücken) und Rheuma. Außerdem fördern Fangopackungen die Durchblutung, regen den Stoffwechsel an und lindern Schmerzen.

     
Kältetherapie nach oben

Kälte dämpft Entzündungen aller Art, weil durch eine verringerte Körpertemperatur die Aktivität der Entzündungsmediatoren gehemmt wird. Der Flüssigkeitsaustritt aus Blut- und Lymphgefäßen verringert sich bei Kälte, die Gefäße verengen sich und die Haut wird spärlicher durchblutet. Weil die Reflexe des Nervensystems generell herabgesetzt sind, nimmt auch die Schmerzempfindung unter der Haut, beispielsweise in den Gelenken und Muskeln ab. Kurzzeitig regen Kältereize die Muskelaktivität an, die Muskelspannung steigt. Lang andauernde Kältereize vermindern die Muskelaktivität, die Muskelspannung wird gesenkt und Verkrampfungen
aufgelockert.

     
Extensionsbehandlungen   nach oben

Extensionsbehandlung ist die Streckungsbehandlung von Gelenken und Wirbelsäulenabschnitten mit dosierter Zugkraft. Die Wirkung der Traktion bestimmt der Krankengymnast durch Kraftansatzpunkt, Zugrichtung und durch
entsprechende Gelenkstellung. Durch eine Druckminderung bzw. Entlastung der Gelenke und ggf. komprimierter Nervenwurzeln wird eine Entlastung dieser angestrebt.
Für die Streckungsbehandlung werden verschiedene medizinischer Zuggeräte eingesetzt, z.B. Glissonschlinge, Perlsche Schaukel, Schlingentisch, Schrägbank.

       
     
Elektro- und Ultraschalltherapie   nach oben

Bei der Elektrotherapie fließen elektrische Ströme durch den entsprechenden Körperbereich. Die Elektrotherapie wird zur Schmerztherapie eingesetzt. Es werden alle Arten von Strömen angewandt. Der Strom wirkt mittels Elektroden auf bestimmte Körperteile durchblutungsfördernd, schmerzlindernd oder muskelstimulierend. Außerdem beeinflusst der Strom auch den Erregungszustand des Nervensystems. Er ist eine ideale Kombination zur Massage und zu anderen Gebieten der Physiotherapie.

Bei der Ultraschalltherapie wird Gewebe mit Ultraschallwellen bestrahlt. Hochfrequente elektrische Schwingungen werden im Gewebe oder Knochen in mechanische Schwingungen umgeformt. Ziel der Ultraschallbbehandlung ist eine Normalisierung der gestörten Funktion eines Muskels, einer Sehne oder eines Gelenkes und somit eine positive Einflussnahme auf den Schmerz.

     
Magnetfeldtherapie   nach oben

Bei der Magnetfeldtherapie wird ein pulsierendes, elektrisches Magnetfeld erzeugt, durch das die Zellfunktion angeregt und der Stoffwechsel stimuliert werden kann.

Die zu behandelnden Körperregionen werden in einer Röhre oder auf einer Matte gelagert. Eine Anwendung dauert meist zwischen 10 und 30 Minuten. Die Geräte lassen sich in der Feldstärke - also der Intensität - einstellen und arbeiten mit einem pulsierenden, niederfrequenten Magnetfeld.

Anwendungsgebiete
Häufigstes Anwendungsgebiet der Magnetfeldtherapie sind orthopädische Beschwerden, vor allem bei Gelenkproblemen, Regeneration des Knorpelgewebes, Knochenbrüchen, Weichteil- und Knochenerkrankungen.

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© PHYSIXX, Richard Schuhbauer, Physiotherapie, 85560 Ebersberg Seite zurück Seite drucken zum Seitenanfang